Gedichte zur Nutztierhaltung der 3. Klassen

Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen haben sich im Rahmen des Biologieunterrichtes mit der Problematik der Nutztierhaltung auseinandergesetzt.

Sie haben ihre Gedanken in Form von Gedichten niedergeschrieben.

Ein Käfig ist mein Haus

Und hier komm ich nicht mehr raus.
Ich muss sehr viele Eier legen,
sonst kommen mir die Schlachter entgegen.
Wann soll ich denn nur schlafen gehen,
der Mondschein ist doch nie zu sehen!
Auch Sonnenschein gibt’s kein‘,
denn er kommt auch nicht zum Käfig herein.
Das Futter schmeckt nach rohem Fisch
Und wird auch nicht serviert auf einem Tisch.
Und am Ende wird’s auch nicht viel besser,
denn dann komme ich unters Messer.
(Florian Kaufmann, Jan Fruhauf)

 

Der unglückliche Esel

Jeden Tag auf dem Feld
Muss er arbeiten, dich nicht für Geld.
Er träumt von grünen Wiesen,
von Freiheit und von Frieden.
Trotz hasserfülltem Leben
Hat er den Traum nicht aufgegeben.
Er stellt sich vor, wie das Leben wäre,
ohne sorgen, mit der Ehre.
Es ist so weit, er kann nicht mehr,
er will fort, zum Tal am Meer,
wo er aufgewachsen ist
und das alles hier vergisst.
(Cosma Lorenzatto, Verena Entholzer)

 

Das glückliche Tier

Das Nutztier fraß
Auf der Weide Gras,
im Sonnenschein,
das ist fein.
Ohne Sorgen, in großen Horden,
wälzte es sich,
als gäb’s kein Morgen.
Jetzt ist’s so weit,
das Leben ist vorbei.
Ich fahre ein,
in den Schlachthof rein.
Ich bin im Laden,
neben den Bio-Waren.
(Felix Teuchtmann, Benjamin Fruhauf)

 

Ein glückliches Schweinchen

Ein Schwein mag kein
Unglückliches Lebewesen sein.
Das Tier liebt es, im Dreck zu wühlen,
um sich dabei wohl zu fühlen.
Die Ferkel entwickeln sich geschwind,
bis sie dann erwachsen sind.
Beim Bauern sind sie gut aufgehoben,
denn da können sie sich austoben.
(Lukas Schneiderbauer, Andreas Lehner)